Die gemeinsame Service-GmbH – Ein Alternativ-Modell
In vielen Bereichen haben die klassischen Outsourcing-Modelle der Vergangenheit zu deutlichen Einsparungen und Entlastungen für Organisationen im Gesundheits- und Pflegemarkt geführt. Jedoch erreicht diese Variante der Organisationsoptimierung zunehmend ihre Grenzen. Insbesondere aufgrund von Veränderungen wie z.B. im Rahmen des Gesundheitsstruktur-Gesetzes oder durch Tarifanpassungen, Umsatzsteuererhöhungen u.ä. entsteht die Notwendigkeit zur weiteren Kostenoptimierung.
Die dadurch erforderlichen Organisationsverbesserungen und Einsparungen lassen sich aber häufig nur noch mit alternativen Geschäftsmodellen erzielen. Eine solche Lösung bietet die Zusammenfassung einzelner oder – besser noch – aller infrastruktureller Services unter dem Dach einer Servicegesellschaft im Rahmen einer umsatzsteuerlichen Organschaft – idealerweise mit der Option der Beteiligung eines privaten Partners und der Nutzung von externem und professionellem Management-Know-how.
Durch eine optimale Prozess-Struktur und die Möglichkeit alternativer Tarifgestaltung lassen sich weitere signifikante wirtschaftliche, aber auch qualitative Verbesserungen realisieren. Nicht zuletzt entfällt bei diesem Modell die Umsatzsteuer bezogen auf die Personalkosten – ein lohnender Effekt.
Ein starker Partner
Dussmann-Service zählt auch beim Thema Servicegesellschaften zu den Marktführern in Deutschland. Die Dussmann Beteiligungs- und Managementgesellschaft ist bereits an einer Vielzahl von Servicegesellschaften beteiligt. Dazu gehören Joint-Ventures mit öffentlichen Trägern von Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen, aber auch Partnerschaften mit privaten Klinikbetreibern und Kulturstiftungen. Es handelt sich dabei um gemeinsame Service-GmbHs mit Einrichtungen jeder Größenordnung bis hin zu „Mega“-Gesellschaften, wie die Charité Facility-Management GmbH. Von der Spezialgesellschaft in der Gebäudereinigung bis zur Multi-Service-Gesellschaft, in der alle nicht-medizinischen- bzw. pflegerischen Leistungen unter einem Dach zusammengefasst sind.
Aber auch Kunden, die keine Service GmbH gründen möchten, steht Dussmann-Service mit professionellen Management-Leistungen zur Verfügung – von der Betriebsführung bis zum Projektmanagement. In jedem Fall bietet Dussmann-Service sein gesamtes Know-how, repräsentiert durch eine Vielzahl von Top-Experten, und nicht zuletzt die Erfahrung von mehr als 40 Jahren erfolgreicher Markt-Präsenz.
Die umsatzsteuerliche Organschaft
Grundvoraussetzung für eine umsatzsteuerliche Organschaft ist die vollständige Beherrschung derselbigen durch den Organträger. Dafür muss der Organträger unter anderem die Mehrheit der Geschäftsanteile halten. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass sein Einfluss auf die Art und Weise der Dienstleistungsrealisierung nachhaltig erhalten bleibt. Außerdem ist die Identifikation der Mitarbeiter des Organträgers mit der Servicegesellschaft hoch und Zustimmungsverfahren von Betriebs- und Personalräten werden einfacher.


