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Gute Pflege, Herr Schröder!

21.06.2010 – Die BMW Niederlassung Berlin entwickelt sich besser als der Markt – und engagiert sich für den guten Zweck

 

Text: Michaela Mehls
Foto: Kay Herschelmann

Insgesamt wurden in der Berliner BMW Niederlassung im vergangenen Jahr 0,3 % mehr Neu- und Gebrauchtwagen verkauft als im Jahr zuvor – ein Rekordwert«, meldete die Berliner Morgenpost. In der Tat: »2009 war das beste Jahr der Geschichte dieser Niederlassung. Trotz zahlreicher Herausforderungen auf dem deutschen Automobilmarkt konnten wir den Gesamtabsatz erneut steigern und insgesamt 8.100 neue und gebrauchte Automobile der Marken BMW und Mini verkaufen«, bestätigt Hans-Reiner Schröder, Leiter der BMW Niederlassung Berlin, im Gespräch. Und dies, obwohl der Automobilmarkt in Deutsch land rückläufig ist. »Dieser Erfolg ist eine reine Teamleistung«, sagt er. »Sie brauchen einen Frontmann, der vorne kämpft, aber effektiv ist es die Mannschaft, die das Ergebnis erzielt. Mit unserem Technologiepaket »EfficientDynamics« sind wir zudem zur Zeit der nachhaltigste Automobilhersteller weltweit«, so Hans-Reiner Schröder weiter.

»Vorne« ist Hans-Reiner Schröder jeden Tag und zu jeder Stunde. So hat er in den letzten zwei Jahren »mehr als 200 Abendveranstaltungen in dieser Stadt« besucht, denn er ist überzeugt, dass sich »face to face leichter ein Auto verkaufen lässt als über Inserate« – obwohl er mit dem Marketing der BMW Group sehr zufrieden ist. Nach einem solchen Abend bringt er einen Haufen Visitenkarten mit, »die meine Verkäufer nachbearbeiten.« Botschafter, Diplomaten, Unternehmenschefs, Stars aus Film, Funk und Fernsehen – in dieser Liga spielt er. Oft schafft er auch selbst den Rahmen – dieser ist dann häufig für einen guten Zweck. So lädt BMW Berlin zu »Staatsoper für alle« auf dem Bebelplatz oder zur Modenschau in die Russische Botschaft. Benefizveranstaltungen wie der »Felix Burda Award« oder die »Gala für die Deutsche Krebshilfe« werden unterstützt; eigene Kampagnen gestartet wie der »BMW Kunstadventskalender« für SOS Kinderdörfer in Berlin und Bayern. Auch im Sport ist die BMW Niederlassung Berlin aktiv. Sie veranstaltet den »BMW Golf Cup« und den »BMW Sailing Cup« und sponsert unter anderem das »BMW Berlin Match Race« auf dem Wannsee.

2010 baute BMW sein Engagement sogar noch aus und ist Partner der 60. Berlinale.

Zusammen mit den Niederlassungen in Weißensee und Marzahn sowie dem BMW Haus am Kurfürstendamm beschäftigt die BMW Niederlassung Berlin 410 Mitarbeiter. Für das Team steckt mehr Arbeit dahinter, ein Auto zu verkaufen, als auf den ersten Blick erkennbar. Ein Verkäufer muss sich zunächst bei allen Modellen und mit allen technischen Finessen auskennen, die heute in modernen Fahrzeugen stecken. Besser als der Kunde, der sich heute in aller Regel gut vorbereitet auf den Weg ins Autohaus macht. Ständige Weiterbildung ist demnach ein Muss, zu »Efficient Dynamics« zum Beispiel. Was sich dahinter verbirgt, ist »nicht eine singuläre Maßnahme, sondern ein ganzes Paket aufeinander abgestimmter Technologien. Alle dienen dazu, Verbrauch und CO2-Emissionen zu senken und gleichzeitig die Fahrfreude zu steigern«, so Schröder. Wie die Auto Start Stop Funktion. Bei einem Halt – zum Beispiel an der Ampel – geht der Motor automatisch aus und startet von selbst wieder, wenn die Kupplung getreten wird. Als Fahrer gewöhnt man sich schnell daran.
Neben dem Fachwissen sollte die »Verkäuferpersönlichkeit« so überzeugen, dass der Kunde – das selbe Produkt, zu ähnlichem Preis – bei der Niederlassung kauft und dies auch zukünftig tut; Stichwort Kundenbindung. Auch nach dem Kauf ist noch viel Arbeit zu erledigen: Leasingverträge müssen bearbeitet, Rückfragen beantwortet, graue Textil-Innenausstattung in schwarze Leder-Innenausstattung geändert werden …

Der Moment der Auslieferung des Fahrzeugs ist dann ein großer. Die Familie des Käufers rückt vollzählig an und die BMW Niederlassung Berlin hat alles vorbereitet. »Wir haben im Monat April 2009 mehr als 1.000 Fahrzeuge ausgeliefert, der Durchschnittswert liegt bei 650. Da muss die Teamleistung zwischen den Abteilungen – Teiledienst, Service und Neuwagenverkauf, Disposition – hundertprozentig klappen«, sagt Hans-Reiner Schröder. »Eure Mitarbeiter haben wir Samstag und Sonntag mit eingebunden, sonst hätten wir diese Autos nicht auf die Straße bekommen«, sagt Schröder weiter und meint die rund 40 Dussmann-Service-Mitarbeiter, die für die  Fahrzeugaufbereitung verantwortlich zeichnen. Jedes Fahrzeug, das ausgeliefert wird, geht durch ihre Hände, ob neu oder gebraucht, ob Limousine, Touring, Coupé, Cabrio oder Motorrad. Außerdem pflegen diese auch die BMW 7er VIP-Flotte, die aus 15 Fahrzeugen besteht.

Ein Neuwagen blinkt und blitzt nach rund 90 Minuten, von Resten der Schutzfolien oder Schmutz vom Transport befreit und auf Hochglanz poliert. Bei Gebraucht wagen benötigt das Dussmann-Team etwa viereinhalb Stunden bis zum Hochglanz. Nicht nur die Außenhaut wird gereinigt, auch der Motor sowie Felgen und Reifen kommen dran. Kleinere Lackschäden, Dellen oder Kratzer können dank einer speziellen Verfahrensweise gleich entfernt werden.
Auch im Kofferraum sowie im Innenraum mit Himmel und Fußmatten, den Sitzen, dem Cockpit, dem Handschuhfach und den Ablagefächern – nirgends bleibt ein Staubkorn. Lackreinigung, Politur und Nachpolieren mit einem Mikrofasertuch schließen das Procedere ab.

Hans-Reiner Schröder ist mit seinem Dienstleister zufrieden. »Für uns ist es ein ganz wichtiger Punkt, einen verlässlichen Partner zu haben. Das hat Dussmann in den letzten Jahren bewiesen. Was machen Sie, wenn sie eine normale Planung haben und 650 bis 700 Autos pro Monat an Kunden ausliefern, und plötzlich haben sie einen Monat, in dem das um 30 Prozent gesteigert wird? Da ist es super, einen Partner zu haben, der flexibel reagiert und mit mehr Mitarbeitern oder mit noch variableren Arbeitszeiten hilft, unsere Ziele zu realisieren«, so Schröder.

Für die Zukunft seiner Niederlassung ist Schröder positiv gestimmt, »ich bin verhalten optimistisch, dass wir im Verlauf der kommenden Monate in allen Bereichen auf den Wachstumspfad zurückkehren.« Der Markt sei »effektiv da«, glaubt Schröder, » und mit Fleiß sowie attraktiven Angeboten und guten Produkten hat man die Möglichkeit, neue Kundenschichten und neue Interessenten zu finden«, fasst er zusammen. Und wie sieht die Zukunft im Automobilbereich aus? Da fallen häufig die Worte »alternative Antriebsarten« und »Hybridfahrzeuge«, die über zwei Antriebssysteme verfügen, in der Regel Benzin- und Elektromotor. Auf der IAA präsentierte BMW kürzlich seine beiden ersten Hybride: den BMW ActiveHybrid X6 und den BMW ActiveHybrid 7. Bald warten die ersten Exemplare in der BMW Niederlassung Berlin darauf, auf Hochglanz poliert zu werden.

 


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