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Mehr Platz, mehr Kunst, mehr Sicherheit

29.05.2009 – Dussmann-Service sichert seit sechs Jahren die Stiftung Moritzburg in Halle. Mit der Eröffnung des musealen Erweiterungsbaus Ende vergangenen Jahres erhöhte sich nicht nur die Anzahl der gezeigten Exponate, sondern auch die Anzahl der Dussmann-Mitarbeiter.

 

Text: Anne Honisch
Foto: Stiftung Moritzburg

Sonntag-Mittag in der Stiftung Moritzburg. Vom schönen Wetter lassen sich die Museums-Pilger nicht aufhalten und erobern einen Raum nach dem anderen. An der Kasse und in den Ausstellungsräumen grüßen Dussmann-Mitarbeiter und sichern die Exponate. Sichern? Nun, niemand wird sich ein zwei mal drei Meter großes Kirchner-Gemälde an einem Sonntag um 13 Uhr unter den Arm klemmen, aber darum geht es ja auch nicht. „Wenn Sie sich das Bild angeschaut haben, schieben sie den Kasten bitte wieder ran; das grelle Licht schadet den Grafiken.“, bittet die Aufsicht einen Mann, der eine Schublade offen gelassen hat. Aus einem freistehenden Block in der Ausstellungshalle lassen sich mehrere Schubladen heraus ziehen, sie sind an der Oberseite verglast, Druckarbeiten von Lyonel Feininger kommen zum Vorschein.

Seit sechs Jahren sichert Dussmann-Service die Stiftung Moritzburg in Halle, das Landesmuseum Sachsen-Anhalts in Halle. Die Niederlassung Leipzig leistet Pfortendienst, Kassendienst, Aufsicht und Bewachung. Im vergangenen Jahr eröffnete die Stiftung ihren musealen Erweiterungsbau – ein Glanzstück des Architektenpaares Fuesanta Nieto und Enrique Sobejano, das die mittelalterliche Moritzburg mit einem modernen Museumsbau aus Glas und Aluminium vereint.

Dank der Erweiterung ist die reine Ausstellungsfläche auf 2100 m2 angewachsen. Platz, den das Landesmuseum dringend benötigt, denn die Bestände sind umfassend und wachsen stetig. Neben dem musealen Schwerpunkt – Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts – gehören zu den Beständen auch Werke des 19. Jahrhunderts sowie mittelalterliche Schnitzplastiken, Altäre und Heiligenfiguren, die im Gewölbe der Moritzburg ausgestellt sind, und vieles mehr.

Herausragender Neuzugang der vergangenen Jahre: 2001 vermachte Hermann Gerlinger seine „Brücke-Sammlung“, eine der bedeutendsten Privatsammlungen expressionistischer Kunst in Deutschland, der Stiftung als Dauerleihgabe.

Es gibt also viel zu sichern für die 30 Dussmann-Mitarbeiter und es gibt viel zu besichtigen für alle Besucher.

Detaillierte Informationen finden Sie unter:

 


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